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Heute essen wir Krapfen!

Wem läuft nicht das Wasser im Mund zusammen, wenn er an einen kleinen, süßen Krapfen denkt. Sie sind nicht nur eine der beliebtesten Süßspeisen in der Faschingszeit, sondern auch eine der ältesten: Schon die alten Ägypter bereiteten in Fett schwimmende Gebäcke zu.

Ob süß oder pikant, länglich oder rund – der Krapfen hat Tradition. In der Faschingszeit werden vor allem jene mit Marillenmarmeladefüllung verspeist, es gibt aber auch Varianten mit Fleisch- oder Fischfüllung sowie warme, kugelrunde und ringförmige Krapfen. Auch die Gebackenen Mäuse zählen zu den Krapfen. Obwohl der Krapfen laut Österreichischem Lebensmittelcodex eine „Fettbackware“ ist, halten sich die Kalorien im Rahmen. So ist ein durchschnittlicher Krapfen rund 350 Kalorien schwer. Im Vergleich dazu bringt eine Topfengolatsche 150 Kalorien mehr auf die Waage. Als Diätspeise kann man ihn aber trotzdem nicht bezeichnen: Um die 350 Kalorien des Krapfens wieder abzubauen, muss man mindestens eine halbe Stunde lang sporteln. Aber der exquisite Geschmack wiegt die Kalorienzahl auf. Das zeigen auch die Verkaufszahlen: Alljährlich werden geschätzte hundert Millionen Krapfen gegessen, der Großteil davon in der Faschingszeit.

Genuss seit vielen Jahren
Dass Krapfen heute gerade im Fasching heiß begehrt sind, liegt vor allem an den Mönchen im Mittelalter: Sie sprachen sich dafür aus, vor der Fastenzeit richtig zu schlemmen – am besten mit süßen und fettigen Speisen wie Krapfen. Gegessen werden Krapfen aber schon viel länger: Bereits die Ägypter bereiteten in Fett schwimmende Gebäcke zu. Eine Darstellung aus der Zeit von Pharao Ramses dem Dritten von etwa 1200 vor Christus zeigt zwei Personen, die mithilfe stabförmiger Werkzeuge in einer Pfanne über offenem Feuer ein schneckenförmiges Fettgebäck zubereiten. Und in einem alten ägyptischen Grab wurden kleine krapfenähnliche Kuchen entdeckt. Vermutlich geht der heutige Krapfen aber auf die Römer zurück. Diese aßen bereits ein Fettgebäck namens „Globuli“ (Kügelchen). Durch die römischen Kolonisten dürfte dieses Gebäck über die Alpen zu uns gekommen sein. Bereits im Wien des 9. Jahrhunderts kannte man ein Gebäck unter dem mittelhochdeutschen Namen „Krapfo“.

17. Februar 2015
 
Heute essen wir Krapfen!

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