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Die Ernährungspyramide

Die Häufigkeit von Übergewicht steigt mit zunehmendem Alter, erst ab 65 ist ein abnehmender Trend erkennbar. Auch bei den Schulkindern ist eine Zunahme von Übergewichtigen zu vermerken. Nicht nur bei der Quantität hapert’s bei den Österreichern, auch bei den Qualitäten.

Wir essen zu fett und zu salzig, Kinder essen auch zu süß und wir alle zu wenige Ballaststoffe. Der Obst- und Gemüsekonsum ist durchwegs zu niedrig, klar zu selten essen wir Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte, dafür zu häufig Fleisch- und Wurstwaren, vor allem die Männer. Durch „richtige“ Ernährung können andererseits Lebensjahre in Gesundheit gewonnen werden. Das ist wissenschaftlich unstrittig. Wer ausgewogen isst und trinkt, senkt sein Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall, für Altersdiabetes und Gicht. Und ganz nebenher steigt auch das persönliche Wohlbefinden, das Körpergewicht bleibt im Normalbereich.

Lange Zeit war in Österreich eine Vielzahl von Ernährungspyramiden im Umlauf: Pyramiden von Fachorganisationen, von Handelsfirmen und Unternehmen, internationale Modelle oder solche zu alternativen Ernährungsmodellen. Dies führte zu Missverständnissen und Fehlinterpretationen in der österreichischen Bevölkerung und birgt letztlich auch die Gefahr, dass die Menschen gar keine Empfehlungen mehr ernst nehmen. Deshalb beauftragte Minister Stöger im Spätsommer 2009 den Obersten Sanitätsrat, eine einheitliche Ernährungspyramide für Österreich zu erarbeiten.

7 Stufen zur Gesundheit
Die Pyramide beruht auf ernährungsphysiologischen Grundsätzen und übersetzt sie in lebensmittelbasierte Richtlinien. Ihre Bausteine entsprechen in ihrer Verteilung den zeitgemäßen wissenschaftlichen Empfehlungen. In ihrer einfachen bildlichen Darstellung ist sie eine praxisbezogene Hilfe zur Umsetzung einer gesunden und ausgewogenen Ernährung und bietet eine ideale Orientierungsmöglichkeit für optimale Mengenverhältnisse, ohne den persönlichen Freiraum und eigene Vorlieben dabei außer Acht zu lassen.

Die Basis der in der Pyramide empfohlenen Ernährung bilden kalorienarme Getränke, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte sowie die diversen Getreideprodukte. Immer wieder sollen auch Vollkornprodukte gegessen werden. Sie halten zusammen mit Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten die Verdauung in Schwung und schützen den Darm. Täglich drei Milchprodukte ergänzen den Speiseplan optimal. Am besten sind hier zwei Portionen „weiß“ (Joghurt, Buttermilch, Sauermilch, Topfen, Hüttenkäse etc.) und eine Portion „gelb“ (Käse). Fisch sollte idealerweise zweimal die Woche am Speiseplan stehen. Fleisch oder Wurstwaren dafür nicht öfters als dreimal die Woche und drei Eier pro Woche sind ok. Mit Fett geht man am besten sparsam um. Wichtig ist hier Qualität und Abwechslung – hochwertige Pflanzenöle, Nüsse oder Oliven sind „gutes Fett“. Den Gipfel der Pyramide bilden Süßigkeiten, fette und salzige Snacks, Limonaden, gebackenes oder fettes Fast Food. Solche „Gipfelgenüsse“ kann man sich ohne schlechtes Gewissen jedenfalls hin und wieder gönnen.

14. Oktober 2014
 
Die Ernährungspyramide

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